La Muña: Nikkei Küche in drei Schweizer Hotels

La Muña ist ein Nikkei-Restaurantkonzept, das japanisch-peruanische Fusionsküche in drei Schweizer Luxushotels serviert: im AlpenGold Hotel Davos, im La Réserve Eden au Lac Zürich und im Hotel Schweizerhof Zermatt. Wir haben diese drei Adressen unter die Lupe genommen, weil sie eine seltene Kombination bieten: exotische Küche, spektakuläre Aussicht und echten Hotelcharme unter einem gemeinsamen Markendach.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Drei Standorte, ein Konzept: Davos, Zürich und Zermatt
  • Nikkei-Küche als peruanisch-japanische Fusion mit Sharing-Prinzip
  • Rechnen Sie mit CHF 250 bis 500 pro Person je nach Haus und Weinbegleitung
  • Reservierung mehrere Wochen im Voraus empfehlenswert
  • Alle drei Häuser gehören zur Michel Reybier Hospitality Collection

La Muña auf einen Blick: Was dieses Restaurantkonzept einzigartig macht

Das Besondere an La Muña liegt in der Verbindung von drei spektakulären Aussichten mit einer Küche, die in der Schweiz noch selten ist. Die Gerichte werden live zubereitet, klein portioniert und zum Teilen serviert. Jeder Tisch wählt aus Crudo, Caliente und weiteren Kategorien eine eigene Zusammenstellung aus.

Das Konzept funktioniert in allen drei Häusern nach demselben Prinzip. Die Atmosphäre passt sich dem jeweiligen Ort an: neon-moderne Bergeleganz in Davos, Philippe-Starck-Rooftop in Zürich, alpiner Chic in Zermatt.

Die Bedeutung des Namens La Muña und die magische Pflanze aus den Anden

La Muña verweist auf eine Andenminze, die in Peru seit Jahrhunderten als natürliches Heilmittel gegen Höhenkrankheit getrunken wird. Sie gilt dort als idealer Verbündeter für das Leben in grosser Höhe und für Gipfelbesteigungen. Diese Symbolik passt perfekt zu den Schweizer Standorten Davos auf 1560 Metern und Zermatt auf 1608 Metern.

Der Name wird korrekt mit Tilde geschrieben und «La Munja» ausgesprochen. In Zürich trägt der Name eine zweite Bedeutungsebene: Er würdigt die kulinarischen Inspirationen des Küchenchefs und spielt auf die 360°-Aussicht über die offene Küche hinweg auf den See an.

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Nikkei Cuisine verstehen: Die Wurzeln der japanisch peruanischen Fusion

Nikkei-Küche entstand Ende des 19. Jahrhunderts, als japanische Einwanderer nach Peru kamen. Sie trafen auf eine Küche mit intensiven Aromen und Zitrusnoten und kombinierten sie mit japanischer Technik. Das Ergebnis ist heute eine eigenständige Gastronomie-Schule mit internationaler Strahlkraft.

Das Geschmacksprinzip arbeitet konsequent mit Kontrasten: zart gegen knusprig, süss gegen sauer, roh gegen mariniert, cremig gegen knackig. Zitrus zieht sich als dezente Note durch fast jedes Gericht.

Die drei La Muña Standorte in der Schweiz im direkten Vergleich

StandortDavosZürichZermatt
HotelAlpenGold HotelLa Réserve Eden au LacSchweizerhof Zermatt
Stockwerk10. Etage6. EtageHotelrestaurant
DesignMonochrom, neonakzentuiertPhilippe StarckAlpiner Chic, warme Hölzer
AussichtPanorama auf Davos und Berge360° See, Altstadt, AlpenMatterhorn-Panorama
SaisonWinter täglich, Sommer Fr/SaGanzjährigWintersaison
Preis pro PersonCHF 250 bis 350CHF 300 bis 500CHF 280 bis 400
Auszeichnung88 Falstaff-Punkte16 Gault-Millau, MichelinMichelin-Listung

La Muña im AlpenGold Hotel Davos: Dinner on the Top in der zehnten Etage

Die Davoser Filiale thront in der zehnten Etage des unverkennbaren «goldenen Eis» und gilt als eines der höchstgelegenen Designrestaurants der Alpen. Die Adresse lautet Baslerstrasse 9, 7260 Davos Dorf, Telefon +41 81 414 04 00.

Im Winter ist das Restaurant von Dienstag bis Samstag zwischen 17.30 und 23.30 Uhr geöffnet, warme Küche von 18.00 bis 21.45 Uhr. Im Sommer öffnet La Muña nur freitags und samstags. Unser Tipp: Reservieren Sie nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Lichter der Talorte die Aussicht richtig ins Spiel bringen.

La Muña im La Réserve Eden au Lac Zürich: Rooftop Dining mit Starck Signatur

Der Zürcher Standort liegt in der sechsten Etage des La Réserve Eden au Lac an der Utoquai 45 und ist per Glasaufzug direkt aus der Lobby erreichbar. Philippe Starck inszenierte den ehemaligen Dachboden als imaginäres Hafenmeisterbüro mit originalem Balkenwerk, alten Ziegelwänden und hellen Ledermöbeln.

Zwei Dachterrassen erweitern den Raum nach aussen. Eine davon kann komplett privatisiert werden. Die offene Küche steht zentral im Raum und wird Teil des Erlebnisses. Die Weinkarte umfasst über 18 Seiten mit sorgfältiger Auswahl aus alter und neuer Welt.

La Muña im Schweizerhof Zermatt: Wintergenuss mit Matterhornblick

Der Zermatter Ableger arbeitet saisonal und öffnet nur an Winterabenden. Telefon +41 27 966 00 00. Das Ambiente verbindet warme Holztöne mit zeitgenössischen Akzenten. Im Sommer finden sich La-Muña-Spezialitäten als Teil der Schweizerhof Terrace ab Mitte Juni täglich von 11 bis 18 Uhr.

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Das Omakase-Menü in vier oder sechs Gängen gilt bei Michelin als besonders empfehlenswert und ist unsere erste Wahl für Erstbesucher.

Die Speisekarte im Detail: Crudo, Caliente, Gyoza und Signature Gerichte

Die Karte ist in vier Kategorien gegliedert: Crudo für rohe Gerichte, Gyoza & Crujiente für Gyoza und Knuspriges, Caliente für warme Speisen und Guarnición für Beilagen. Die spanisch-japanischen Begriffe gehören zum Konzept.

Signature-Gerichte über alle drei Standorte: Ceviche mit rotem Thunfisch und Shiso, Salmon Tiradito mit Ponzu und Aji Amarillo, Seabass mit schwarzem Trüffel, Black Cod in Saikyō-Miso mariniert, Swiss Wagyu Entrecôte mit Gyuniku-Jus, Crispy Shakes aus Tatar und knusprigem Reis sowie Baby Horensho mit Trüffel und Miso.

Getränke, Weinkarte und peruanische Cocktail Klassiker

Der Pisco Sour ist der peruanische Nationalcocktail und steht in allen drei Häusern auf der Karte. Sake gehört selbstverständlich dazu. Für Weinliebhaber ist Zürich die erste Wahl mit seiner umfangreichen Weinkarte. Gäste wünschen sich in Davos mehr peruanische Cocktails wie den Chilcano.

Preise, Reservierung und praktische Tipps für den Besuch

Rechnen Sie mit CHF 250 bis 350 pro Person ohne Weinbegleitung. Mit Weinbegleitung steigt der Betrag deutlich. In Zürich erreicht ein Dinner für zwei schnell CHF 400 bis 500. An Wochenenden arbeiten Zürich und Zermatt mit Time Slots: erste Schicht gegen 18 Uhr, zweite gegen 21 Uhr.

Reservieren Sie mindestens zwei bis drei Wochen im Voraus. Geben Sie Wünsche wie Terrassen- oder Fenstertisch direkt bei der Buchung an.

Dresscode, Atmosphäre und die richtige Tischwahl pro Standort

Der Dresscode wird nirgendwo offiziell kommuniziert und liegt in der Praxis zwischen smart casual und elegant. Sneaker und Skikleidung wirken besonders in Zermatt unpassend.

Für Zürich ist der Ecktisch mit Seeblick gesetzt. In Davos lohnt sich ein Fenstertisch bei klarer Sicht nach Einbruch der Dunkelheit. In Zermatt empfehlen wir die Plätze mit Blick auf die Showküche.

Der häufigste Fehler von Erstbesuchern bei La Muña und wie man ihn vermeidet

Der grösste Fehler: zu wenig bestellen. Die Gerichte sind klein portioniert und zum Teilen konzipiert. Rechnen Sie mit zwei bis drei Gerichten pro Person plus einem Dessert. Viele Gäste unterschätzen die Portionsgrösse und gehen hungrig nach Hause.

Die versteckte Alternative für Fans der Nikkei Küche ausserhalb der La Muña Restaurants

Wer die Marke mag, findet verwandte Konzepte in weiteren Häusern der Michel Reybier Hospitality Collection, etwa im La Réserve Paris oder im La Réserve Genf. Ein reizvolles «La-Muña-Triple» für Markenfans: Zürich im Frühling, Davos im Sommerwochenende, Zermatt im Winter.

Auszeichnungen, Pressestimmen und Gästeerfahrungen

Die Zürcher Filiale erhielt 16 Gault-Millau-Punkte und eine Michelin-Listung. Davos holt 88 Falstaff-Punkte. Zermatt trägt das rote Michelin-Besteck-Symbol für besonders gemütliche Atmosphäre. Gäste loben den Service und die Produktqualität. Bei voller Auslastung berichten einzelne Rezensionen von Tempo-Problemen.

La Muña als Teil der Michel Reybier Hospitality Kollektion

Alle drei Häuser gehören zur Michel Reybier Hospitality Collection. Der Davoser AlpenGold war zuvor ein InterContinental. Die Gruppe verfolgt eine gemeinsame Designsprache: reduziert, elegant, mit spektakulärer Aussicht als Leitmotiv.

Häufig gestellte Fragen rund um La Muña

Ist La Muña für Familien geeignet? Nein, das Konzept richtet sich an Erwachsene. In Zürich empfehlen wir Familien das Eden Kitchen & Bar im Erdgeschoss, in Zermatt die Schweizerhof Kitchen.

Gibt es vegetarische Optionen? Ja, in allen drei Häusern. Allergien und spezielle Ernährungsformen kommunizieren Sie am besten bei der Reservierung.

Wie reise ich an? In Zürich parken Sie direkt vor dem Hotel. Davos bietet Hotelparkplätze. In Zermatt gilt autofreies Ortsregime: Planen Sie E-Taxi oder Hotelshuttle ein.

Ist das Restaurant rollstuhlgängig? In Zürich ja, dank Glasaufzug. In Davos und Zermatt klären Sie die Zugänglichkeit direkt mit dem Hotel.

Welche Saison eignet sich am besten? Zermatt nur im Winter, Davos im Winter täglich und im Sommer am Wochenende, Zürich ganzjährig.

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